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Veranstaltung der Bürgerinitiative (BI)

Die Bürgerinitiative gegen die Erweiterung der Schweinemast hielt am Mittwoch in Meseberg ihre erste öffentliche Zusammenkunft ab.

Bürgerinitiative„Zufrieden? Auf jeden Fall.“ Dass ihre Einladung zu einer ersten Veranstaltung der Bürgerinitiative (BI) gegen die Erweiterung der Schweinemast in Wasmerslage mehr als 50 Einwohner in die Meseberger Gaststätte lockte, hat Kerstin und Helmut Sasse sehr gefreut. Die beiden BI-Sprecher sehen sich in dem Anliegen bestätigt, aktiv gegen die Pläne der MESA Agrar GmbH einzutreten, die den Wasmerslager Maststandort von aktuell 10 941 Schweinen auf 46 260 Plätze für sogenannte Absatzferkel hochrüsten will.

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Sonnige Stunden an der Bockwindmühle

Meseberg-Himmelfahrtstag-2016-1Mit Bratwurst und Steaks vom Grillmeister Reinhard Beckmann, vielen von Vereinsfrauen beziehungsweise Gattinnen der Vereinsmitglieder gebackenen Kuchen, Kaffee und anderen Getränken konnten sich die Gäste im Mühlencafé laben, bevor sie sich am Donnerstag auf den Weg zu weiteren Ausflugszielen dieses Tages begaben. Tief in ihre Repertoirekiste „guter alter deutscher Musik“ (Bernhard Sasse) griff die Gruppe „Schwarzbrand“ und gab von eigener Schöpfung bis zum verballhornten Originaltext alles zum Besten, um die vielen Gäste zu unterhalten.

Sogar ein Anspiel des „Kleinen Trompeter“ war zu hören. „Es wird hier von Mal zu Mal besser und unterhaltsamer“, sagte Hans Rückheim aus Wittenberge. Sven Engel aus Osterburg bemerkte kurz: „Es ist schön, dass, wie hier heute zu sehen ist, Himmelfahrt immer mehr zum Familientag wird.“ Er hatte die Seinen dabei. In das Habit eines Müllers war Matthias Lenz vom Heimat- und Mühlenverein geschlüpft und hatte in lockerer Form Führungen durch die Mühle mit Schilderung von deren Arbeitsweise durchgeführt. Um die Mittagszeit konnte er abschätzen, dass „es heute wohl bis zu 20 Führungen werden, die jeweils etwa eine Viertelstunde dauern“.

Meseberg-Himmelfahrtstag-2016-2Runa und Thomas Urbscheit, ebenfalls Vereinsmitglieder, hatten von der Mesebergerin selbst in Handarbeit (Häkeln, Stricken, Sticken, Knüpfen und Nähen) angefertigte Figuren für ein Puppenspiel für Kinder nach dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ mitgebracht. „Eigentlich sind die Puppenspiele zur Unterhaltung unserer Enkel gedacht, wenn sie zu Besuch kommen“, sagte Runa Urbscheit. „Ich halte mich dabei nicht streng an die Märchen der Brüder Grimm, sondern lasse auch Fantasie walten und versuche, den Puppen Charakter zu geben.“

Was die Arbeit des Mühlenvereins betrifft, so sagte dessen Vorsitzender Bernhard Sasse unter anderem: „Wir kümmern uns jetzt, nachdem die Mühle fertig ist, vor allem um deren Erhaltung. Von den Besuchern, die fast täglich hier Rast machen, werden das immer aufgeräumte Areal, die Schutzhütte und die Sitzplätze gut angenommen. Es geht jetzt um die Konsolidisierung des Vereinslebens; wir sind aus dem dörflichen Geschehens nicht mehr wegzudenken. Uns verbindet auch eine gute Partnerschaft mit der inzwischen selbstständig arbeitenden Theatergruppe.“ Die Einnahmen des Tages, so Sasse weiter, würden der Erhaltung der Mühle zugute kommen und der Deckung der Unkosten dienen.

 

Copyright © Frank Schmarsow Volksstimme 2016

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Windmühlen- und Heimatverein Meseberg begeistert am Himmelfahrtstag

Heimatverein Meseberg

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An der Meseberger Mühle herrschte am Himmelfahrtstag Hochbetrieb. Michael Krüger kam gleich mit einem Tross Dobbruner, „weil hier was los ist und wir den Verein unterstützen wollen.“ Mit dieser Idee stand er nicht alleine da. Auf dem Gelände stapelten sich die Fahrräder.

Zur Freude des Vorsitzenden des Meseberger Windmühlen- und Heimatvereins Bernhard Sasse. Der wurde nicht müde, bis zum Abend voller Elan mit seinem Neffen Richard und Gerald Martens mit schmissigen deutschen Texten für gute Laune zu sorgen. „Destillierte Deutschmusik“ nennt Richard Sasse das und grinst.

Nicht umsonst haben sich die Musiker den Bandnamen „Schwarzbrand“ gegeben. Von „Hans, bleib da“ bis zur „Ollen Flunder“ bekamen die Fans allerhand zu hören. Zwischendurch ließen sie sich grobe Bratwurst, serviert von Dirk Henschel und Reinhard Beckmann, schmecken. 500 Würstchen hatte der Verein vorsichtshalber besorgt. Zu Recht.

Viele Familien wie Oesers und Obaras aus Polkau hatten eine lange Pause in Meseberg eingeplant. Angelika Loleit vom Mühlenverein begrüßte im Witwe-Bolte-Kostüm sogar einen Franzosen. „Das ist der weitgereisteste Gast: Jean Bru aus Südfrankreich. 2000 Kilometer“, stellte sie ihn vor. „Er hat an der Berufsschule in Stendal, wo ich arbeite, ein Praktikum gemacht und ist extra länger geblieben, weil wir so von dem Fest geschwärmt haben.“

„Wir haben 20 Kuchen gebacken – wie die Weltmeister“, sagte Runa Urbscheit stolz, die mit Silvia Tschiene zusammen ein Kinderprogramm aus dem Hut zauberte. „Wir haben uns das heute früh erst überlegt“, gab Silvia Tschiene zu (Volksstimme berichtete). Während die beiden mit selbstgemachten Häkel- und Strickfiguren ein ausgedachtes Märchen spielten, agierte Matthias Lenz als Müller. „Die Leute interessiert am meisten, wie sich die Mühle dreht“, erzählte er.

Mesebergs Wehrleiter Mathias Wißwe und Benjamin Steckert gehörten zu den Neugierigen. Die Mühle aus dem Jahr 1812 hat einige Neuerungen erfahren. Trotzdem knarrt sie noch so schön, wie es die Besucher von dem historischen Bau erwarteten. Seit vier Jahren lädt der Verein zu Führungen ein. Gern erklärte Matthias Lenz, wie ein Sackaufzug funktioniert. Bis zum späten Nachmittag begrüßte er die Gäste mit „Glück zu!“.

 

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Brandbekämpfer ehren Erwin Hohmeier

Erwin HohmeierÜber ein stolzes Jubiläum kann sich Erwin Hohmeier freuen. Der Senior ist seit 70 Jahren Mitglied in der Feuerwehr Meseberg. Die Brandbekämpfer des Dorfes nutzten vor wenigen Tagen ihre Jahreshauptversammlung, um ihrem 85-jährigen Kameraden zu gratulieren. In die Schar der Gratulanten reihten sich außerdem Ortsbürgermeisterin Helga Beckmann und Ordnungsamtsleiter Matthias Frank ein.

Erwin Hohmeier, der am 1. Oktober 1945 in die Wehr eintrat, arbeitete von 1960 bis 1988 als Verantwortlicher für Technik zudem in der Wehrleitung mit. „Der Kamerad setzte sich viele Jahre für den Erhalt der Feuerwehrtechnik ein. Dieses tat er auch noch über seinen aktiven Dienst hinaus. Bereitete die alte Technik Schwierigkeiten, stand er zur Verfügung, um bei der Behebung der Probleme zu helfen. Außerdem unterstützte er die Kameraden bei der Wartung und der Ausbildung an der Technik“, lobte Einheitsgemeinde-Wehrleiter Sven Engel das Feuerwehr-Urgestein.

 

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