Doch jetzt muss die Einheitsgemeinde umdenken – zumindest in Sachen Spielplätze scheint die Förderquelle versiegt. Grund: Das Land hat für die ALFF-Geldtöpfe eine neue Bewertungsmatrix aufgestellt und in Kraft gesetzt. Auf der schneiden die Anträge für Spielplätze so schlecht ab, „dass an eine Förderung leider nicht mehr zu denken ist“, bedauerte Bürgermeister Nico Schulz. Konsequenz: Für die in diesem Jahr geplante Erneuerung des Spielplatzes in Meseberg sowie den Bau eines Aktiv-Spielplatzes in Düsedau gibt es keine finanzielle Unterstützung, gleiches gilt für die ebenfalls anvisierte Fassadensanierung am Meseberger Diakoniegebäude.

Nico Schulz will dennoch nicht sämtliche Projekte von der Tagesordnung nehmen. „Wir haben in unserem Haushaltsplan den Eigenanteil für alle drei Vorhaben eingestellt. Diese Mittel sollten genügen, um wenigstens eine Investition finanzieren zu können“, erklärte er. Welches Projekt auch ohne Fördermittel noch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden sollte, ist für den Bürgermeister keine Frage. „Ich bin für die Erneuerung des Spielplatzes in Meseberg, in dem Dorf leben sehr viele junge Kinder“, begründete er. Die komplette Eigenfinanzierung soll aber die Ausnahme bleiben – mit Blick auf die noch ausstehenden Spielplatz-Projekte will die Kommune nach neuen Fördermöglichkeiten suchen. Denn abgesehen von Meseberg und Düsedau stehen noch drei weitere Tobeflächen auf der Agenda. Das betrifft Osterburg und Dobbrun, in beiden Orten soll 2018 in Spielplätze investiert werden. Und für 2019 plant die Einheitsgemeinde die Erneuerung des Spielgeländes im Krumker Park.

Quelle:Volksstimme