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Meistens kommt es anders

Meistens kommt es anders “ erlebte Premiere im Meseberger Dorfkrug

Theatergruppe startet mit neuem Stück in den Herbst
Im Meseberger Dorfkrug herrschte in der vergangenen Woche Hochbetrieb. Endprobenzeit ! Jetzt kann wieder Ruhe einkehren. Am Sonnabend feierte die Theatergruppe des Mühlenvereins vor gefülltem Saal Premiere mit dem Stück “ Meistens kommt es anders „, und da ging es alles andere als ruhig zu.

Meseberg. Vorstandsmitglied Runa Urbscheit begrüßte die Gäste und kündigte ein Thema an, “ dass uns alle angeht „. Ganz nach dem Motto “ Das Geld ist viel zu rund, es müsste eckig sein und mit Widerhaken versehen „. In dem Stück von Wolfgang Krause dreht es sich folglich um das Geld. Seit Januar haben die Darsteller geprobt. Unter der Leitung von Heike Rix trafen sich zuletzt täglich. “ Und das, obwohl jeder berufstätig ist „, betonte Urbscheit den Aufwand für das Theaterereignis, das zwei Stunden dauert. “ Wir sind dankbar, dass wir den Theaterklub in unserem Verein haben. Er hat das ernste Thema Pflegestufe mit viel Humor gewürzt. “ Der ganze Aufwand, erinnerte sie, diene dem Aufbau der Mühle. 

“ Hallo Schatz, Essen fertig ?“ polterte Horst ( Uwe Wienroth ) auf die Bühne. Seine Frau Barbara ( Anke Möhring ) kennt das schon. Ebenso Tochter Claudia ( Renate Kleszcz ). Nein, mit Vaters Art können sie sehr gut umgehen. Wer nervt, das ist Opa ( Ingo Schulze ). Er sitzt im Rollstuhl, liest den “ Playboy „, lästert über die alte Kowalski, die angeblich schon immer was von ihm wollte, und traktiert den Rest der Familie mit Kommandos. Pflegestufe II haben Barbara und Horst beantragt, damit sie “ dieses Fossil nicht weiter umsonst pflegen müssen „. Als Frau Schnabelmann-Nuckelheim den Zustand überprüfen will, gibt sich der 84-jährige Opa erst einmal für 62 aus und schimpft seine Schwiegertochter pingelig, als sie die Zahl korrigiert. Kurz nach dem Amtsbesuch taucht Hilde ( Jutta Sasse ) auf. Die hat mal was von einem Mittel für den ewigen Schlaf gelesen, das niemand hinterher nachweisen könne. Gilt es nur noch, Horst und Claudia in den Plan einzuweihen. “ Wir machen gerade ein Gedankenspiel. Stell dir vor, Opa stirbt, und keiner kriegt es mit „, beginnt Barbara. So etwas Mörderisches will Horst nicht tun – und doch ….

Solche Ideen machen die besten Komödien. Und so werden die Lachmuskeln gehörig strapaziert. Am Freitag, 30. Oktober, gibt es im Verwaltungsgebäude Osterburg den Nachschlag.

Quelle: www.volksstimme.de

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