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Das älteste Haus im Dorf „glänzt“ wieder

kirche1Einer Tradition folgend hatte der Meseberger Gemeindekirchenrat zum Frühjahrsputz im Gotteshaus und auf dem Kirchhof aufgerufen. Vorsitzende Renate Kleszcz war am Sonnabendnachmittag über gut ein dutzend fleißige Helferinnen und Helfer erfreut.

Ich habe es bei der Vorbereitung diesmal nicht bei der Mundpropaganda bewenden lassen, sondern schriftliche Einladungen in die Hausbriefkästen eingeworfen“, erzählte Renate Kleszcz der Volksstimme. So hatten sich auch Nichtchristen und junge Meseberger wie die Vorkonfirmandin Anna Müller oder die Konfirmanden Leon Franz und Julian Hehlke angesprochen gefühlt. Außenarbeiten erledigen die Männer.

Zu tun gab es an dem ältesten Haus des Ortes eine ganze Menge. Die Gemeindekirchenratsvorsitzende hatte sogar extra eine Übersicht zusammengestellt, die abgearbeitet werden sollte. So rückten nicht nur die Frauen, sondern auch Männer wie Wilfried Hastedt mit dem guten alten Ausklopfer dem Staub in den langen roten Kokosläufern zu Leibe, was gewiss keine leichte Arbeit war! Das Frauen-Team mit Renate Kleszcz, Ines Lenz und Ingrid Lüder säuberte die Bänke, reinigte Kirchenschiff und Empore sowie die Winterkirche, entfernte Spinnweben, putzte erreichbare Fenster und Glasflächen und tat was ihnen sonst noch so auffiel.

Die Außenarbeiten blieben vorwiegend den Männern wie Ulrich Kleszcz, Reiner Garlipp und anderen überlassen, zum Beispiel das Beseitigen der von den Bäumen gefallenen Äste, Befreiung der äußeren Fensterfaschen von Spinnweben, Konservierung der Fensterrahmen mit Firnis, Schnittarbeiten an Bäumen und Sträuchern. Frühjahrsblüher sind jetzt ausgepflanzt.

Die beiden Konfirmanden räumten einen Laubhaufen neben der Kirche weg, der die Wasserentnahmestelle in der kalten Jahreszeit vor Frost geschützt hatte. Marko Kiebach hatte Trecker und Hänger besorgt; gemeinsam mit Sven Müller und Hartwig Brünsch beseitigte er den Abfallhaufen an der Kirchhofmauer.

12Mehrere Baumscheiben wurden aufgelockert und mit Stiefmütterchen bepflanzt, Wege geharkt und die Straße vor dem Kirchengelände gereinigt. Da viele Hände der Arbeit schnell ein Ende machten, setzten sich die Helfer danach noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen. Einen der drei Blechkuchen hatte Nadine Schulz gebacken, gewissermaßen als ihren Beitrag zum Kirchenputz, an dem sie nicht teilnehmen konnte.

Wegen der Sanierung des Kirchturms musste im vergangenen Frühjahr auf diesen Brauch verzichtet werden. Dafür fand im Herbst ein kleinerer Arbeitseinsatz statt.

 

 

 

 

 

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