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Junge Brandbekämpfer absolvieren eine Fahrradrallye

Am Sonnabend wurde es lebhaft rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Meseberg. Die dritte Fahrradrallye der Jugendfeuerwehren der Einheitsgemeinde Osterburg startete von dort aus ihren Rundkurs. Als Gastwehr beteiligten sich die Lückstedter Kameraden am Wettbewerb, insgesamt waren sieben Wehren am Start.

Thomas Pefestorff, Jugendwart der Einheitsgemeinde, begrüßte die 50 Jugendlichen und ihre zwölf Betreuer zu Beginn der Veranstaltung vor dem Dorfgemeinschaftshaus. Pefestorff bedankte sich bei den Meseberger Kameraden für die Organisation der Veranstaltung und beim Förderverein der Feuerwehr für die Versorgung.

Persönlich begrüßte der Jugendwart die Bürgermeisterin Helga Beckmann, die „viel Spaß und viel Sonnenschein“ wünschte, sowie den Kreisjugendwart Klaus Hörnke.Letzterer richtete sich mit einigen Worten an die jungen Kameraden. Stellvertretend für den Landkreis übergab Hörnke ein kleines Präsent zum 20-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Meseberg an den örtlichen Jugendwart Marten Lenz.Gegenüber der Volksstimme informierte Lenz, dass zum Jubiläum der Jugendfeuerwehr kein Festakt geplant sei. Allerdings sei mit den Kindern und Jugendlichen eine Fahrt zum Bowling und ein Ausflug ins Schwimmbad angedacht.

 

Er unterstrich, dass es sich bei der Jugendfeuerwehr um eine konstante Erfolgsgeschichte handele. Bei Wettbewerben seien immer vordere Plätze belegt worden, zuletzt wurden die Jugendlichen zweimal in Folge Gesamtsieger des Kreises. Dann startete auch schon der Wettbewerb. Die Wehren bestritten zeitversetzt die 6,2 Kilometer lange Strecke mit dem Fahrrad, dafür benötigten die meisten circa eine Stunde. Dabei ging es über Stock und Stein, durch Wälder und an Feldern vorbei.

Unterwegs waren sechs Stationen aufgebaut, an denen Wissen und Können gefragt waren. Die erste Station forderte Feuerwehrstandartdwissen. Ziel war es, verschiedene Lösch-utensilien zu benennen und deren Funktion zu erklären. Mehrzweckstrahlrohr, Saugschutzkorb und Hydrantenschlüssel waren nur einige der zu erklärenden Gerätschaften, die von Matthias Wißwe und Stefanie Schwanke an der Station bereitgehalten wurden. Ein gutes Stück weiter hatten Lars und Katrin Reichelt einen Hindernisparcours aufgebaut. Mit dem Fahrrad waren Maiskolben und Kegel zu umfahren und eine Brücke zu überqueren. Dabei beantworteten die Fahrradfahrer einige Fragen zur Verkehrssicherheit, die fast immer richtig gelöst wurden. Weitere Stationen beschäftigten sich mit Feuerwehrknoten, dem Wassertransport, einem Wissenstest und der Ersten Hilfe. Eine Siegerehrung gab es am Sonnabend übrigens nicht.

Denn das Geheimnis um die Platzierungen der einzelnen Teams wird erst Mitte September gelüftet, wenn die Jugendwehren auch über das Gesamtergebnis des diesjährigen Feuerwehr-Triathlons informiert werden.

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