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Meseberger Verein öffnete am Himmelfahrtstag ein Café

Meseberger Verein öffnete am Himmelfahrtstag ein Café
Erlöse fließen in den weiteren Aufbau der Mühle

Meseberg (fsc). „Radlers Rast“ hatte Bernhard Sasse, der Vorsitzende des Meseberger Mühlenvereins, am Himmelfahrtstag das improvisierte Café an der Bockwindmühle benannt, das eine Besonderheit aufwies: Es war nur an diesem Tag geöffnet. „Wir beköstigen heute die Radler und natürlich auch die Radlerinnen, die sich an das Schlepptau der Männer gehängt haben“, sagte Bernhard Sasse, der mit einer vielköpfigen Helferschar angetreten war, um die Versorgungsaufgabe trotz des griesgrämig dreinschauenden Himmels fröhlich zu erfüllen.

Vom Holzkohlegrill gab es knackige Würstchen und deftige Steaks. Die Vereinsfrauen hatten genügend Kuchen gebacken, dazu heißer Kaffee – was wollte man mehr. Auch an anderen Getränken war kein Mangel. Zu den ersten Gästen, die hier Rast machten, gehörten Osterburger Tischtennisfreunde, die es sich im Bockgebälk der Mühle bequem gemacht hatten. Das Himmelfahrtscafé sei gewissermaßen eine Premiere, sagte der Mühlenvereinsvorsitzende gegenüber der Volksstimme. „Wenn es gut angenommen wird, werden wir es im nächsten Jahr wiederholen.“Der Reinerlös fließe in den weiteren Aufbau der Mühle. „Wir brauchen Eigenmittel, damit die nächsten von uns geplanten Vorhaben förderfähig werden. Und das sind der Stert, mit dem man die Mühle auf dem Bock in die günstige Windrichtung dreht, und die Flügel.“

Für den Stert, den man möglichst noch in diesem Jahr anbringen will, sind rund 20000 Euro vonnöten. Für das kommende Jahr denkt der Meseberger Mühlenverein an die Flügel. Dafür werden etwa 30000 Euro gebraucht. „Soweit reicht erst einmal unser Plan“, erklärte Bernhard Sasse. „Aber ob wir in diesem Jahr noch Geld bekommen, ist derzeit unklar. Wir werden sehen.“
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