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Mühlen-Wiederaufbau schreitet voran

Mit seinem Projekt, dem Wiederaufbau der historischen Mühle, sieht sich der Meseberger Heimat- und Mühlenverein auf einem guten Weg. Zum 13.November lädt der Verein deshalb zum traditionellen Mühlenbrand ein.

In diesem Jahr konnte der zweite Bauabschnitt zur Rekonstruktion der Meseberger Mühle verwirklicht werden. Nachdem dem Verein 2009 die Wiederherstellung des Grundkörpers der Mühle gelungen war, wurden in diesem Jahr wieder erhebliche finanzielle Mittel aufgebracht, um das Werk weiter fortzuführen. Zahlreiche Aktivitäten des Meseberger Heimat- und Windmühlenvereins sorgten für die finanzielle Ausgangsbasis – die Eigenmittel“, machen die Vereinsmitglieder deutlich. Und weiter: „Hervorgehoben werden muss an dieser Stelle das Engagement des Mühlentheaters. Mit viel Spielfreude hat es dafür gesorgt, dass unsere Region nun um ein kulturelles Ereignis reicher ist.

Mit Aktionen zu Himmelfahrt und beim Dampfpflugfest habe der Verein weiter auf sich aufmerksam gemacht. Die dabei erzielten Einnahmen seien dem Mühlenaufbau zugeflossen. An etlichen Wochenendeinsätzen hätten die Mühlenfreunde zudem selbst mit Hand an die Mühle gelegt und somit einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau geleistet. Nicht vergessen werden dürfe die Gemeinschaft der LAG, die das Vorhaben auch in diesem Jahr wohlwollend unterstützt habe.

Mit Blick auf das eigentliche Geschehen an der Mühle informierte der Verein, dass vom Zimmereibetrieb Blümner der entscheidende Teil des zweiten Bauabschnittes fertig gestellt sei. Für den Betrachter am auffälligsten dürfte das neue Stert sein. Dieser etwa zehn Meter lange gekrümmte Eichenbalken, der hinten aus der Mühle ragt, dient dazu, das Bauwerk in den Wind zu drehen. Und dazu, die Mühle sicher zu befestigen, etwa bei Sturm. Am Stert befestigt ist die Treppe, mit dem Balkengelege. Zudem wurde eine Eingangstür eingeschnitten, so dass der Zugang zur Mühle jetzt möglich sei. „Außerdem wurde die Rutenwelle eingesetzt. Dazu musste die Dachhaube von einem Kran abgenommen und die Welle mit dem mächtigen Kammrad hineingehoben werden. Als wichtigste Teile fehlen nun noch der Mahlgang – also die Mahlsteine mit dem entsprechenden Zubehör – und die Flügel“, informierte der Verein. Um dies zu realisieren, müssen weitere, nicht unerhebliche Mittel aufgebracht werden. Der Mühlenverein sei daher über jegliche Unterstützung dankbar, die dem Projekt zuteil wird. Nach wie vor würde Eigenkapital benötigt, um in den Genuss von Fördermitteln zu gelangen. Doch auch über neue Mitstreiter freue sich der Verein. Die Mühle sei inzwischen mehr als ein Relikt technischer Vergangenheit. „Sie hat Menschen zusammengebracht“, so die Mühlenfreunde.

Der Verein, der sich und sein Anliegen auf einem guten Weg wähnt, lädt aus diesem Anlass zu einer Feier ein. Und zwar zum traditionellen Mühlenbrand, der am Sonnabend, 13. November, ab 17 Uhr auf dem Mühlenberg stattfinden wird.

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